Leben in einer Großstadt – 7 Tipps für den Umzug in die eigene Wohnung

Leben in einer Großstadt – 7 Tipps für den Umzug in die eigene Wohnung

Sie haben den großen Schritt auf den Weg in eine erste eigene Wohnung gewagt, aber stehen jetzt vor ein paar Problemen und Fragen rund um das Thema Umzug? Dann sind Sie hier genau richtig, denn in diesem Artikel werden 7 hilfreiche Tipps aufgelistet, wie auch Sie in einer Großstadt wie Berlin zurecht kommen werden, denn ein Wohnungswechsel ist schließlich nie einfach – ein Umzug erfordert gute eine Planung und sowie professionelle Umsetzung. Wer sich den Umzugsstress ersparen möchte, kann in Berlin auf zahlreiche Umzugsunternehmen zurückgreifen, die kompetente Helfer für den Umzug zur Verfügung stellen. Eine zuverlässige Umzugsfirma in Berlin lässt sich mit etwas Recherche bei Google & Co schnell finden.

Tipp 1 – Ort genau wählen

Wenn Sie sich entschieden haben einen Wohnungswechsel vorzunehmen, sollten Sie sich im Vorfeld genau überlegen, wo es denn hingehen soll. In eine Großstadt wie Berlin oder doch eher in ein kleines Dorf.

Tipp 2 – Umzug genau planen

Bevor Sie Ihre Wohnung kündigen, sollten Sie sich auch hier genau überlegen, Wann und vor allem Wie sie den Wohnungswechsel planen. Hier kommt es nämlich ganz genau auf die Planung an, nicht das Sie am Ende ohne eine Wohnung da stehen und nicht wissen wohin. Der Umzug sollte wirklich strickt durchgeplant sein, ein Umzugsplan mit den Tagen und den jeweiligen Zielen wäre hier bestimmt vom Vorteil. Wichtig ist auch einzuplanen, dass die Möbel in die neue Wohnung transportiert werden müssen und eine Umzugsfirma muss vorher erst angefragt werden, ob diese denn überhaupt frei wäre. Also ist auch hier richtiges Planen und vor allem Zeitnahes Timing das A und O. Lieber zu früh, als zu Spät.

Tipp 3 – Arbeitsplatz sichern

Wenn Sie wegen der Arbeit umziehen, damit der Weg nicht mehr so Weit ist oder ähnliches, dann hat dieser Punkt hier keine Relevanz für Sie. Wenn sie jedoch den Umzug ohne Arbeit bestreiten, dann kann dies sehr gewagt sein. Bedenken Sie immer, alles muss bezahlt werden und nichts ist umsonst. Vor allem in einer Großstadt wie Berlin sind die Preise erheblich hoch und da ist es sehr wichtig, einen festen Arbeitsplatz und sein festes Einkommen zu haben, auch bei den Vermietern ist es gern gesehen, wenn Sie ein festes Gehalt vorweisen können.

Tipp 4 – Nach den Preisen umschauen

Wie bei Nummer 3 Schon erwähnt, sollte man sich im Vorfeld nicht nur Gedanken um den Ort machen, zwecks Arbeit, sondern auch wegen den Preisen. Die Kosten von der Miete, den Lebensmitteln, Verkehrsmitteln, usw. kann sehr variieren, je nachdem, für welchen Ort Sie sich entscheiden. Daher beziehen Sie das Thema Geld und die Unterhaltskosten des Ortes auch mit in Ihre Überlegungen für den Wohnungswechsel mit ein.

Tipp 5 – Alles in der Nähe

Wenn Sie Ihre Wohnung gefunden haben, sollten Sie darauf achten, das sich alles Wichtige in der Nähe befindet. In der Großstadt wird dies nicht besonders schwer, da sich dort meist in jeder zweiten Ecke ein Kiosk oder ein Lebensmittelgeschäft befindet. Wenn es jedoch um das Thema Bildung geht, sollte sich die Bildungsstätte nicht in zu weiter Entfernung befinden, denn so spart man zusätzlich an Kosten, die eventuell für Verkehrsmittel aufkommen könnten. Auch Schulen für spätere Kinder sollten nicht zu weit Entfernt sein, denn in einer Großstadt, wie beispielsweise Berlin, möchte man sein Kind bestimmt nicht so weite Strecken alleine überwinden lassen.

Tipp 6 – Den Ort erkunden

Bevor man an den Ort zieht, sollte man sich vorher genau einen Überblick darüber verschaffen, wo man denn hinzieht und ob es einen auf Dauer dort gefällt. Die meisten Menschen entscheiden sich für einen Wohnungswechsel, weil sie die Bilder des Ortes, wie Berlin, Hamburg oder Köln im Internet so schön fanden. Leider kann das in der Realität ganz anders Wirken und somit wäre ein Besuch oder ein kurzer Urlaub vorher in der Stadt zu raten.

Tipp 7 – Lernen Sie neue Leute kennen

Alleine in einer Stadt lässt es sich schwer Leben. Einsam ist schließlich keiner gerne. Also backen Sie einen Kuchen oder geben Sie eine Grillfeier und laden Sie Ihre Nachbarn ein, um gemeinsam den Umzug in eine neue Wohnung zu feiern.

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Endlich Umziehen: Was gilt es rechtliches zu beachten

Endlich Umziehen: Was gilt es rechtliches zu beachten

Endlich Umziehen: Was gilt es rechtliches zu beachten

Autor: Christoph Wiemer
Position: Inhaber

Endlich ist es soweit! Nach langer Suche und unzähligen erfolglosen Besichtigungen, hast du die Zusage für deine Traumwohnung bekommen. Nun heißt es nur noch Umzugskartons packen und ab geht’s in deine neuen vier Wände. Bevor du es dir aber gemütlich machen kannst, gilt es bei der Übergabe noch ein paar Dinge zu beachten, um unnötigen Aufwand und Kosten zu vermeiden. Dafür beantworten wir dir in diesem Artikel einige der wichtigsten rechtlichen Fragen rund um den Bezug einer neuen Wohnung.

Wie ist das mit den Schlüsseln?

Die Schlüssel deiner neuen Wohnung werden dir in der Regel bei der Wohnungsübergabe direkt ausgehändigt. In einem speziellen Schlüsselübergabeprotokoll wird die Anzahl der übergebenen Schlüssel festgehalten und für welche Schlösser sie benötigt werden – also beispielsweiße 2 Haustürschlüssel, 1 Briefkastenschlüssel, 1 Kellerschlüssel usw. Die darin festgehaltenen Schlüssel müssen selbstverständlich beim Auszug aus der Wohnung auch wieder verlässlich an den Vermieter zurückgegeben werden.

Was ist dieses Übergabeprotokoll?

Das Übergabeprotokoll ist ein wichtiges Formular, dass dir beim Einzug in eine neue Wohnung vom Vermieter übergeben wird und in dem etwaige Mängel und Schäden detailliert aufgelistet werden müssen. Es sollte in doppelter Ausführung vorliegen, damit Mieter und Vermieter jeweils ein Exemplar vorliegen haben. Es ist wichtig, bei der Übergabe lieber einmal zu viel als zu wenig einen Kontrollgang zu machen und so einen späteren Streit über vorhandene Schäden am Mietobjekt zu vermeiden. Am Ende der Wohnungsübergabe versichern beide Parteien mit ihrer Unterschrift im Protokoll die ordnungsgemäße Übergabe.

Oh nein, ich habe im Nachhinein noch Mängel festgestellt! Was nun?

Du hast zwar bei der Übergabe ganz genau hingeschaut, die Kratzer auf dem Parkett hast du aber vor lauter Einzugsaufregung trotzdem übersehen und sie sind somit auch nicht im Protokoll aufgelistet. Jetzt heißt es erstmal Ruhe bewahren und versuchen, den Sachverhalt mit dem Vermieter zu klären. Denn auch im Nachhinein ist es noch möglich Mängel ins Protokoll aufzunehmen. Blockt der Vermieter jedoch ab und unterstellt dir den Schaden selbst verursacht zu haben, steht er auch in der Pflicht zu beweisen, dass der Mangel bei der Übergabe noch nicht vorhanden war. Im Zweifelsfall kann auch immer ein Fachmann hinzugezogen werden und begutachten, ob ein Schaden schon länger zurückliegt oder erst kürzlich verursacht wurde.

Die Mietpreisbremse! Gilt das auch für mich?

In der letzten Zeit wurde in den Nachrichten oft über die Mietpreisbremse diskutiert und jetzt fragst du dich, ob und in welcher Auswirkung diese auch für dich gilt. Vor allem in den Ballungsräumen mit angespanntem Wohnungsmarkt leidet man als Mieter oft vom immer stärkeren Mietenanstieg, der durch die Mietpreisbremse nun auf einen maximal erlaubten Prozentsatz festgelegt wurde. Es gibt jedoch einige Ausnahmen bei dieser Regelung, z. B. gilt sie nicht beim Neubau oder nach Modernisierungsarbeiten einer Wohnung. Ziehst du in eine Wohnung, die nicht unter diese Ausnahmen fällt, kannst du vom Vermieter verlangen offenzulegen, wie viel die Miete deines Vormieters betrug. Liegt die ursprüngliche Miete zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete, kann du als Mieter auf den Verstoß gegen die Mietpreisbremse hinweisen. Bist du dir nicht sicher, ob die vereinbarte Miete auch wirklich regelrecht ist, solltest du besser einen Anwalt für Mietrecht hinzuziehen, um die Rechtslage genauer zu beleuchten.

Quatschkopf? Lieber alles schriftlich vereinbaren!

Bei der Übergabe quatscht dich der Vermieter voll und übergeht einige Kleinigkeiten, weil er sie für unwichtig hält? Hier solltest du auf jeden Fall darauf bestehen alle Details im Protokoll festzuhalten! Mündliche Vereinbarungen sind nicht rechtskräftig und können dir im Nachhinein keine Sicherheit geben. Deshalb sollten Vermieter und Mieter besser sämtliche Verträge, Details und Abmachungen schriftlich treffen.

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Mehr im Portemonnaie: So viel kann für Berufseinsteiger herausspringen

Mehr im Portemonnaie: So viel kann für Berufseinsteiger herausspringen

Endlich: Das erste Gehalt ist auf dem Konto. Jetzt erst einmal den lang gehegten Wunsch nach dem neuen Smartphone erfüllen? Oder das Geld lieber für den Traum der eigenen vier Wände zurücklegen? Immerhin wünschen sich laut Umfrage neun von zehn der 13- bis 29-Jährigen, einmal in der eigenen Immobilie zu leben. Wie junge Leute mehr aus ihrem Gehalt machen, erklärt Schwäbisch Hall-Experte Karsten Eiß. 

Schritt 1: Überblick verschaffen

Nur wer seine finanzielle Lage kennt, kann die persönlichen Möglichkeiten einschätzen und sinnvolle Finanz-Entscheidungen treffen. Deshalb ist zuerst eine grundlegende Analyse angesagt. Dafür werden zuerst alle Einnahmen addiert, vorrangig das monatliche Einkommen ggf. inklusive 13. Gehalt. Gibt es weitere regelmäßige Einnahmen, zum Beispiel aus Nebentätigkeiten oder Unterhalt von den Eltern? Auch diese werden hinzugerechnet. Anschließend werden alle fixen und variablen Kosten abgezogen, also Ausgaben für Miete mit Nebenkosten und Lebenshaltungskosten mit Fahrtkosten. Wie viel wird im Monat für Lebensmittel, Konsum und Freizeit ausgegeben? In welchem Verhältnis zu den Einnahmen stehen diese Summen und wo gibt es Sparpotenzial?

Großes Einsparpotenzial bieten in der Regel Genussmittel und Freizeitaktivitäten. Karsten Eiß rät: „Natürlich sollte man sich nicht in jeder Hinsicht einschränken. Doch nur, wer sich einen Gesamtüberblick über die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben verschafft, bekommt ein Gefühl dafür, wo das Geld bleibt.“

Schritt 2: Langfristige Ziele und Wünsche auflisten

Nach der Analyse ist es an der Zeit für Fragen wie: Welche Versicherungen brauche ich künftig? Welche Spar- und Anlageprodukte nutze ich? Aber auch für Träume: Plane ich zum Beispiel eine langfristige Anschaffung, will ich später in meinen eigenen vier Wänden leben? Zudem sollten sich Auszubildende erkundigen, welche Förderungen für sie in Frage kommen.

Besonders lohnenswert können sogenannte vermögenswirksame Leistungen (VL) sein. Viele Arbeitgeber zahlen VL zusätzlich zum Lohn: Der Arbeitgeber überweist die Summe dabei direkt auf das Finanzprodukt des Arbeitnehmers, zum Beispiel einen Bausparvertrag. Ob und in welcher Höhe VL fließen, ist vom gültigen Tarifvertrag abhängig. Pro Monat kann der Zuschuss zwischen sechs und 40 Euro betragen. Das Bankgewerbe, die Chemische Industrie sowie die Energie- und die Versicherungsbranche unterstützen ihre Auszubildenden mit dem Höchstsatz. Wer sich nicht sicher ist, ob der Ausbildungsbetrieb VL zahlt, sollte unbedingt nachfragen.

Schritt 3: Staatliche Förderungen beantragen

Wichtig zu wissen: Auch mit kleinen Beiträgen kommen Sparer an lukrative staatliche Förderungen. Diese Angebote sind für Berufseinsteiger attraktiv: Mit der Arbeitnehmer-Sparzulage fördert der Staat Einzahlungen aus vermögenswirksamen Leistungen nochmals extra. Alleinstehende mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 17.900 Euro können jährlich bis zu 43 Euro zusätzlich kassieren. Die Einkommensgrenze beträgt übertragen auf den Bruttolohn damit 22.500 Euro im Jahr.

Die Riester-Förderung kann sich für Berufsanfänger besonders bezahlt machen. Seit Januar 2018 erhalten alleinstehende Sparer eine Grundzulage von 175 Euro im Jahr. Berufsstarter unter 25 Jahren profitieren zusätzlich von einem einmaligen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 Euro. Es können außerdem Steuervorteile hinzukommen. Welcher Riester-Vertrag individuell am besten passt, erfahren Interessenten bei einer professionellen Beratung. Die Regel ist einfach: „Wer vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens aus dem Vorjahr einzahlt, erhält die volle staatliche Förderung. Da Berufsstarter zumeist kein Einkommen hatten, müssen sie im ersten Jahr nur den Mindestbeitrag von 60 Euro aufbringen“, erklärt Eiß. Einkommensgrenzen gibt es bei der Riester-Förderung keine. „Riester ist ein komplexes Produkt. Daher am besten immer einen Profi aufsuchen“, rät der Experte.

Mit der Wohnungsbau-Prämie (WoP) können Einzahlungen auf Bausparverträge in Höhe von bis zu 512 Euro geltend gemacht werden. Für die WoP gelten Einkommensgrenzen: Für Singles ab 16 Jahren liegt die Höchstgrenze für das zu versteuernde Jahreseinkommen bei 25.600 Euro. Das Bruttoeinkommen darf damit bei maximal 31.600 Euro liegen. „Alleinstehende können mit der Förderung jährlich bis zu 45 Euro extra herausholen“, sagt Eiß.

Zusätzliches Plus für junge Bausparer bei Schwäbisch Hall: Sparer unter 25 Jahren erhalten derzeit dank des „Junge Leute Bonus“ einmalig bis zu 100 Euro – in allen Tarifvarianten.

Schritt 4: Konsequent sparen

Vermögensaufbau und das Erreichen von Sparzielen gelingen nur mit Disziplin. Sparverträge und Prämien können helfen, das Ersparte nicht in einem schwachen Moment für andere Zwecke auszugeben. „Durch die Förderungen und Leistungen kann im besten Fall ein jährliches Plus von bis zu 743 Euro für Berufsanfänger herausspringen – den einmaligen Riester-Berufseinsteigerbonus von 200 Euro nicht einberechnet“, fasst Eiß zusammen. Sein Expertentipp: „Auszubildende sollten gut durchdenken, was für sie das passende Anlageprodukt ist. Dann aber handeln und wertvolle Spar-Zeit oder Förderungen für dieses Jahr nicht verschenken.“

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Ein Hobbyzimmer einrichten: Die besten Tipps

Ein Hobbyzimmer einrichten: Die besten Tipps

Wer in seine erste Wohnung zieht, muss bei der Einteilung der Zimmer gut überlegen, denn stehen die Möbel einmal, sind große Veränderung mit viel zusätzlichem Aufwand verbunden. Bestimmte Faktoren helfen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen, so ist bspw. ein Durchgangszimmer nicht ideal für das Schlafzimmer und das Wohnzimmer sollte als Hauptaufenthaltsraum tagsüber genügend Licht hereinlassen. Wer ein zusätzliches Zimmer zur Verfügung hat, kann sich dort so richtig austoben, denn es stehen viele Möglichkeiten bereit. Ein Hobbyzimmer bringt nicht nur viel Freiraum für Kreativität, Spaß und Sport, sondern ist auch der perfekte Ort, um mit Freunden Zeit zu verbringen. Bei uns gibt es ein paar spannende Ideen für den Hobbyraum.

Wozu braucht man ein Hobbyzimmer?

Wer sich gerne in den eigenen vier Wänden künstlerisch ausleben oder seine eigene Sportroutine durchführen möchte, braucht etwas mehr Platz. Oft ist das Wohnzimmer nicht der ideale Ort dafür, weil Mitbewohner stören könnten oder man durch zu viele andere Beschäftigungsmöglichkeiten von seinem Hobby abgelenkt wird. Das Extrazimmer ist ein eigener Ort, an dem man sich einfach zurückziehen und entfalten kann. Der Raum kann alle möglichen Zwecke erfüllen. Er kann der Ort sein, an dem man morgens eine Stunde Yoga macht und meditiert, ein Platz, an dem man Schränke voller Bücher aufstellt und sich auf einem bequemen Sofa zum Lesen zurückzieht oder ein Aufenthaltsraum, in dem man mit seinen Freunden Spieleabende veranstaltet – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Das Spielzimmer

Besonders wenn man mit Mitbewohnern oder einem Partner lebt, können lange Abende mit Freunden zu einem Streitthema werden. Wer ein Spielzimmer einrichtet, kann dort ungestört seine Zeit verbringen und ist gleichzeitig niemandem im Weg. Wer zum Beispiel gerne auf der Konsole oder dem PC spielt, blockiert damit nicht immer das Wohnzimmer, sondern hat seinen eigenen Bereich und kann dort auch mit anderen Freunden gemeinsam Matches ausrichten. Dafür benötigt es nicht viel mehr als bequeme Sitzmöglichkeiten und die passenden elektronischen Geräte. Wer mit Freunden spielt, kann mit einem Beamer für noch mehr Spielspaß sorgen und den Raum gegebenenfalls auch in ein Heimkino verwandeln. Für Spieleabende abseits des Bildschirms benötigt man nur einen großen Tisch und ein paar Stühle. Dort können Puzzles, Gesellschaftsspiele und Co. gespielt werden. Mit dem richtigen Equipment wird ein einfacher Tisch auch schnell zum Pokertisch. Dazu benötigt man nur eine passende Tischauflage, Spielkarten und Jetons. Auch faltbare Pokertische können für ein Homegame genutzt werden.

Der Sportraum

Wer keine Zeit hat, um ins Fitnesscenter oder zu einer Sportklasse zu gehen, der benötigt einen Raum mit ausreichend Platz, um die eigene Sportroutine durchzuführen. Eine rutschfeste Yogamatte und ein paar Blöcke und Polster sind bereits ausreichend, um sich mit morgendlichen Yoga zu verwöhnen. Dazu fehlen nur noch ein paar Räucherstäbchen, Bluetooth-Boxen für die entspannende Musik und ein paar dekorative Bilder an der Wand. Wer seinen Körper kräftigen will, kann mit einem festen Stuhl und einigen Hanteln bereits vieles machen. Ein großer Spiegel hilft dabei, die eigenen Bewegungen zu überprüfen und fehlerhafte Haltungen auszubessern. Wer bereit ist, etwas mehr auszugeben, kann sich natürlich auch große Fitnessgeräte wie ein Laufband oder ein Ergometer in sein Sportzimmer stellen. Hier kann ein kleiner Fernseher nicht schaden, um sich während den eher monotonen Abläufen abzulenken und einen Spaßfaktor zum Sport zu haben.

Das Atelier

Wer seinem künstlerischen Hobby nachgehen will, der kommt ohne das passende Extrazimmer kaum aus. Dort kann man mit Farben um sich spritzen und dem Kopf genug Luft zum Atmen lassen, damit die Kreativität fließen kann. Wie das Zimmer eingerichtet wird, hängt dabei natürlich von dem künstlerischen Hobby ab, dem man nachgehen möchte. Maler sollten neben einer Staffelei und anderem Malerbedarf vor allem auf gute Lichtverhältnisse achten und den Boden mit abwaschbaren Bodenbelägen abdecken. Für Autoren sind bequeme Sitzmöglichkeiten und ein guter Schreibtisch besonders wichtig. Im Idealfall verzichtet man auf elektronische Geräte, um Ablenkungen zu minimieren. Eine ganz andere Idee wäre ein eigenes kleines Fotostudio. Dazu benötigt man nur ausrollbare Hintergründe, gute Lichtquellen und ein paar blickdichte Vorhänge, um Mischlicht zu vermeiden.

Das Extrazimmer birgt jede Menge Potential, um Hobbys auszuleben, sich mit Freunden zu treffen oder Sport zu machen. Mit dem richtigen Equipment sorgt es für die Extraportion Wohlgefühl und regt die Kreativität an.

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Tapeten selber anbringen – Kann das jeder?

Tapeten selber anbringen – Kann das jeder?

Tapeten selbst anzubringen kann eine ganz schön schwierige Herausforderung sein. Wer gerne selbst werkelt und im Eigenheim Hand anlegt, hat damit sicher kaum Probleme. Doch auch der Gelegenheitshandwerker wird, mit ein wenig Geduld und Recherche, erfolgreich tapezieren können. Mit YouTube und Co. ist es kinderleicht geworden, im Handumdrehen nützliche Informationen zu ziemlich allen Themen zu finden. Viele Kanäle liefern hilfreiche Informationen rund ums Thema Heimwerkern. Mit einer strukturierten Anleitung und ein paar hilfreichen Tutorials zum selbst machen wird man im Nu zum Tapetenprofi. Wir helfen, einen klaren Überblick zu bekommen und geben die Informationen an die Hand, die man braucht, um erfolgreich zu tapezieren.

Was sind Tapeten und welche Arten gibt es?

Tapeten sind ein, zur Rolle gewickeltes Papier, welches mithilfe von Kleister an die Wände von Zimmern geklebt wird, um diesen ein neues Aussehen zu geben. Doch welche verschiedenen Arten an Tapete gibt es? Hier ein Überblick der gängigen Tapetensorten, die im Handel erhältlich sind:

Vliestapete – Mit Bindemittel gefestigte Zell- und Polyesterfasern, die PVC-, Lösemittel- und Formaldehydfrei sind. Diese Tapete kaschiert kinderleicht kleine Risse und Unebenheiten der Wand.

Textiltapete – Die Oberfläche dieser Tapete besteht aus einem Textil, dass auf Papier kaschiert ist.

Vinyltapete – Eine scheuerbeständige PVC-Oberfläche mit Vinylbeschichtung auf Papierbasis.

Papiertapete – Bestehend aus recyceltem Papier. Mit mehrfach bedruckter Oberfläche bringt die Papiertapete auch einen ökologischen Nutzen mit sich.

Raufasertapete – Der Klassiker schon seit vielen Jahren, aus Papier und mit eingearbeiteten Holzfasern. Eignet sich hervorragend zum nachträglichen Streichen.

Strukturtapete – Diese Tapete mit eingearbeitetem Kunststoff, hat eine dreidimensional gestaltete Oberfläche.

Metalltapete – Wie der Name vermuten lässt, hat diese Tapete eine metallische Oberfläche und eine Basis aus schwerem Papier.

Passen Tapeten zu meinem Haus?

Wer darüber nachdenkt sein Heim zu tapezieren, sollte einige Faktoren in seine Entscheidung mit einfließen lassen. Grundsätzlich kann man sagen, dass Tapeten immer eine passende Wahl sind, bestechen sie doch mit den verschiedensten Mustern und Farben. Mit Tapeten kann man seinen Designwünschen frei und flexibel ihren Lauf lassen. Nahezu jedes Design lässt sich mit Tapeten realisieren. In einer Wohnung ist tapezieren also immer die erste Wahl, da eventuelle Nachmieter einfach drüber malen, oder selbst tapezieren können. Es besteht außerdem immer die Möglichkeit, die Tapete einfach zu entfernen, sollte einem die Farbe, oder das Muster nicht mehr gefallen. Tapeten passen zu jedem Haus und zu jeder Wohnung, aus dem einfachen Grund, dass sie so unglaublich wandelbar sind.

Was spricht also gegen den Einsatz von Tapeten? Eigentlich nicht viel. Die Frage, ob man in der Lage ist diese selbst anzubringen. Denn, jemanden zu beauftragen, ist auch nicht günstig. Zudem muss ein gewisses Verständnis für Design gegeben sein, ansonsten kann die Tapete einen Raum auch düster oder altmodisch aussehen lassen.

Theoretisch gibt es aber die passende Tapete zu jedem Haus. Die Zeiten sind nämlich vorbei, wo irgendwie alle Tapeten gleich ausgesehen haben. Mittlerweile gibt es sie in tausend Stilen.

Schritt für Schritt Tapeten anbringen

Mit unserer Schritt-für-Schritt Anleitung ist man gut aufs Tapezieren vorbereitet:

  1. Wünscht man sich ein einwandfreies Ergebnis, ist es unbedingt ratsam die Wände vor dem Tapezieren vorzubereiten. Alte Tapete wird abgezogen und Reste sorgsam entfernt. Auch Risse und Unebenheiten sollten vorher ausgebessert werden. Wer in einem Neubau tapeziert, kann diesen Schritt überspringen.
  2. Wer alle Fenster geschlossen hält und die Heizung abgeschaltet hat, ist auf der richtigen Seite. Nach dem Ausmessen des Raumes wird gekleistert. Für Papiertapeten reicht einfacher Tapetenkleister. Bei schwereren Tapetensorten, wie der Metalltapete, sollte Spezialkleister verwendet werden. Der Kleister sollte lieber etwas dicker angerührt werden und dafür dünner aufgetragen werden.
  3. Ob bei ihrer Wunschtapete der Kleister auf die Rolle oder die Wand gehört verraten die Symbole nach EU-Norm auf der Verpackung. Wer genau liest erspart sich spätere Überraschungen. Danach wird die Tapete in Kleister eingeweicht oder, der Kleister zuerst gleichmäßig auf die Wand aufgetragen.
  4. Jede neu zu tapezierende Bahn, sollte sorgfältig mit einer Wasserwaage ausgemessen werden, damit auch die nachfolgenden Bahnen gerade angebracht werden können.
  5. Am Ende wird die Tapete mit einer Tapetenbürste, oder einem sauberen Spachtel am oberen Rand angedrückt und gleichmäßig nach unten glattgestrichen.

Eine umfangreich Anleitung zum Tapezieren bietet die Website von Tapeten der 70er.

Selbst tapezieren oder Profi ranlassen?

Wer beim Tapezieren strukturiert und sorgfältig vorgeht, sollte keine Probleme damit haben, auch wenn kein Profi angeheuert wird. Durch ordentliche Planung und die korrekte Vorgehensweise kann nicht viel schief gehen. Sicher ist, ein geübter Handwerker tapeziert schneller. Doch hohe Auftragskosten addieren sich zu den Materialkosten hinzu und das muss nicht sein. Und außerdem: Wer will nicht sein eigenes Ergebnis bestaunen können, wenn erst einmal alles fertig ist? Die Einrichtung geht einem dann auch noch leichter von der Hand, wenn die Räume schon in den eigenen Wunschfarben strahlen. Erst recht, wenn man selbst dafür verantwortlich ist.

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